Institutionen

Agogische Kompetenzen im Umgang mit Sexualität in Institutionen

Der Umgang mit dem Thema Sexualität im Betreuungsalltag stellt hohe und oft widersprüchliche Anforderungen an die Pflegenden und Betreuenden. Sie sind konfrontiert mit Bedürfnissen (oder Auswirkungen nicht erfüllter Bedürfnisse), gleichzeitig sind jedoch der Begleitung und Un-terstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Bezug auf ihre sexuellen Bedürfnisse enge Grenzen gesetzt. Grenzen, die im institutionellen Rahmen, im gesellschaftlichen oder familiären Umfeld, in der Unerfüllbarkeit der Wünsche oder auch in der Haltung der betreuenden Personen liegen können.

Einfache Lösungen gibt es eher selten und die Widersprüche und Alltagsprobleme sind in Fach-diskussionen oft wenig thematisiert (im Gegensatz zur Missbrauchprävention). Häufiger werden von Teams oder Betreuenden individuelle "stille" Lösungen gesucht, die den Bedürfnissen dann mehr oder weniger gerecht werden können.

Als Berührerin der ersten Stunde bin und war ich Teil solcher "stillen" Lösungen und habe mehrheitlich gute, immer wieder allseits befriedigende Erfahrungen gemacht.

Noch immer ist die konkrete Beschäftigung mit Sexualität Pionierarbeit. Damit die realen Schwierigkeiten mit dem Thema Sexualität aus dem Dunstkreis von Tabuisierung, Reduktion auf Missbrauchsprävention und die Unaussprechlichkeit widersprüchlicher Gefühle bei allen daran Beteiligten heraustreten und offen thematisiert werden können - dazu möchte ich mit meinem Angebot beitragen (siehe Flyer).

Downloads

Für Institutionen sind folgende Downloads verfügbar:

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